Nach initialen Versuchen den LIBOR in Übereinstimmung mit den IOSCO Prinzipien zu reformieren, hat die berüchtigte Ansprache von Chief Executive Bailey der britischen Aufsichtsbehörde FCA im Juli ‘17 den endgültigen Niedergang des LIBOR eingeläutet.

Wie jede Finanzinstitution muss unsere Kundin – eine globale Grossbank – dem erwarteten Ende des LIBOR sowie anderer wichtiger Referenzindizes (zusammengefasst «IBORs») gewachsen sein. Unsere Kundin ist in vielen Jurisdiktionen präsent und offeriert ein umfassendes Angebot von Finanzprodukten und Serviceleistungen, aber ihre technologische Plattform ist betagt und die Systeme fragmentiert. Deshalb ist diese Transition ein hochkomplexes Unterfangen, in welchem viele Abhängigkeiten zu beachten sind.

Das globale IBOR Transition Programm zielt darauf ab, sämtliche IBOR Einflüsse und Abhängigkeiten zu identifizieren, einen strategischen Fahrplan zu definieren (Produktinnovation, Geschäftsstrategie, Betriebsmodell, Transitionsstrategie), ein effektives Änderungsportfolio zu konzipieren und dies alles möglichst kostengünstig zu implementieren.

Unser Beitrag

Auswirkungsgutachten

  • Identifizieren von Systemen, Verträgen, Modellen, Investments und Produkten welche einen IBOR referenzieren

Transitionsmanagement

  • Aufsetzen eines globalen Vertragsinventars
  • Unterstützen einer Daten-Taskforce zum Erstellen einer automatisierten Transitionsmanagement-Steuerungsübersicht
  • Prävention von IBOR-Legacy durch vertragliche, technische, prozessuale und weisungstechnische Massnahmen

Produktinnovation

  • Definition eines Rahmenkonzeptes für rechtliche Abklärungen von Produktangeboten in Ziel-Jurisdiktionen
  • Unterstützen der Markteinführungsaktivitäten für neue Produkte, welche alternative Referenzindizes nutzen (z.B. SARON)
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